Das Knie ist ein Gelenk, das oft von Sportverletzungen betroffen ist. Die Besonderheit ist eine äußerst empfindliche Gelenkkapsel, die bereits nach einem leichten Trauma mit einem Gelenkserguss und einer damit einhergehenden Bewegungseinschränkung reagiert.

     Der Gelenkserguss überlagert in der Regel das klinische Bild der grundlegenden Pathologie der Weichteile (Kreuz- oder Seitenband, Meniskus).

Meniskusblockierung
Ein eingeklemmter Meniskus ist beispielweise durch eine sofortige  Gelenksblockade gekennzeichnet. Es handelt sich hier um eine typische Verletzung eines jungen Sportlers. Kleinere Meniskusläsionen, insbesondere des Hinterhorns, treten in der Bevölkerung meist ab dem 30. Lebensjahr auf. Dies äußert sich mit Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, insbesondere sind die Rotationen betroffen.

Bandriss und Gelenkserguss
Im Gegenteil zur plötzlichen Meniskusblockierung kann nach einer Bänderzerrung die Funktion des Gelenks bis zur Entwicklung des Gelenksergusses noch einige Stunden erhalten bleiben. Begleitend zum Erguss besteht immer eine erhebliche Bewegungseinschränkung, beides hält i.d.R. noch weitere 2-3 Wochen an.

     Des weiteren findet man am Knie verschiedene Überlastungssyndrome und Schleimbeutelentzündungen. Letzendlich können Knieschmerzen vom Hüftgelenk ausstrahlen, was oftmals zur diagnostischen Verwirrung führt.


      ,,Wir bieten eine exakte Diagnosestellung der Kniebeschwerden an. Bei Überlastungssyndromen, einigen Bänderzerrungen und intraartikulären Problemen stehen uns verschiedene manuelle Therapiemethoden zur Verfügung. Ergänzend dazu erweist sich besonders am Knie die Infiltrationstherapie als sehr hilfreich.“