Die Integrative Medizin kombiniert Therapieverfahren der konventionellen und Komplementärmedizin. Dabei spielt eine wichtige Rolle die Anerkennung der Tatsache, dass der Mensch nicht aus voneinander unabhängigen Teilen besteht, sondern aus funktioneller Sicht als emergentes, komplexes System zu betrachten ist.

Der Begriff „Integrative Medizin“ geht also weiter als der Begriff „Komplementärmedizin“, da dabei eine Integration von naturwissenschaftlich fundierter Medizin und Komplementärmedizin sowie Erfahrungsheilkunde gemeint ist.

Die meisten Mediziner im modernen Gesundheitssystem lernen die Grundlagen der integrativen Medizin im Studium leider nicht kennen. Meist führt erst eine eigene Erkrankung oder die Erkrankung eines nahen Verwandten zum Perspektivenwechsel. In vielen Fällen verlassen solche Ärzte nach einiger Zeit dann das Kassensystem, um ihre Patienten auf privat ärztlicher Basis vollumfänglich  behandeln zu können.

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