Unser Leistungsspektrum basiert auf dem Konzept der Orthopädischen Medizin nach Cyriax. Es handelt sich hierbei um ein System zur Diagnosestellung und Therapie der Weichteilläsionen, entwickelt von dem Orthopäden Dr. James Cyriax.

Eine wichtige Abgrenzung der Orthopädischen Medizin zur klassischen Orthopädie stellt der ausschließlich konservativer Therapieansatz dar.


James Cyriax (1904-1985) war ein englischer Orthopäde, tätig im St.Thomas Hospital in London. Im Rahmen seiner Tätigkeit wurde er immer wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass die Ergebnisse der bildgebenden Verfahren, zu dieser Zeit nur das Röntgen, nicht immer mit den Beschwerden der Patienten übereinstimmten.

Bildgebung nicht weiterführend
So gab es beispielsweise immer wieder Patienten mit unauffälligen Befunden, die aber trotzdem über Beschwerden am Bewegungsapparat klagten. Bei diesen Patienten hatte man Schwierigkeiten, eine klare Diagnose zu stellen.

Aus diesem Grund fing Cyriax an, sich Gedanken darüber zu machen, wie man auch bei solchen Patienten zu einer exakten Diagnose kommen kann. Zu diesem Zweck begründete er die Orthopädische Medizin (ang.Orthopaedic medicine).

System zur Diagnosestellung
Cyriax benötigte ca. 12 Jahre um sein diagnostisches System zu entwickeln, welches er auch als sein Lebenswerk bezeichnete. Danach investierte er noch einmal mehrere Jahre um eine effektive Therapie zu erarbeiten. (Quelle: Löber, van den Berg: Untersuchen und Behandeln nach Cyriax, Springer, 2007)


Moderne Orthopädische Medizin
OM Cyriax ist heute eine international etablierte Methode zur Diagnostizierung und Behandlung der Läsionen am Bewegungsapparat. In Übereinstimmung mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und evidenzbasierter Medizin wird sie auf praktisch allen Kontinenten gelehrt und praktiziert.

Als manuelle Methode ist sie für orthopädische Patienten besonders vorteilhaft. Einige wichtige Aspekte davon:

a)     Verringerung des Medikamentenkonsums

b)     Vermeidung der Schmerzchronifizierung

c)      Raschere Beschwerdefreiheit

Weiters:

c)      Reduzierter Einsatz teurer und zeitaufwändiger apparativer Diagnostik

d)      Konservative Behandlung als schonendere Alternative zum chirurgischen Ansatz